Zielgruppe
Im Verpackungswerk bepreist der Innendienst fünfzig Anfragen am Tag, von denen fünf zum Auftrag werden.
Ein Faltschachtelhersteller mit 450 Mitarbeitern an zwei Standorten: Theurer C3 als Branchensystem für Kalkulation und Auftrag, Esko ArtiosCAD in der Konstruktion, Esko WebCenter für die Druckvorstufe, SAP im Konzern für Finanzen. Im Vertriebsinnendienst landen am Tag 50 Anfragen: eine Faltschachtel in drei Größen, 4-farbig plus Lack, 20.000 Stück, Angebot bitte bis morgen. Fünf Mitarbeiter lesen Maße, Material, Veredelung und Mengen aus Mails und Anhängen heraus, legen die Konstruktion an, fragen Preise für Karton ab und kalkulieren. Von den 50 Anfragen werden fünf ein Auftrag, der Rest war Preisvergleich. Nebenan prüft die Druckvorstufe Kundendaten auf Beschnitt und Farben und schreibt dieselben Rückfragen wie gestern, und die Qualitätssicherung stellt für jeden Lebensmittelkunden Konformitätserklärungen aus Lieferantenunterlagen zusammen. KI für Verpackungshersteller beginnt deshalb beim Anfrageneingang: erfassen, vorbereiten, sortieren, und der Innendienst entscheidet, welche fünfzig Anfragen ein Angebot wert sind.
Anfrage
Welcher Ablauf kostet Sie bei Verpackungsherstellern am meisten Zeit?
Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.
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Abläufe
Fünf Abläufe, die sich bei Verpackungsherstellern lohnen
Jede Verpackung ist kundenspezifisch, und jede Anfrage kostet dieselbe Arbeit, ob sie zum Auftrag wird oder nicht. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.
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Anfragen erfassen und Kalkulation vorbereiten
Outlook, Theurer C3, Esko ArtiosCAD, Materialpreislisten
50 Anfragen am Tag, als Mail mit Skizze, als Excel mit Mengenstaffel, als Weiterleitung einer Kundenanfrage mit Muster im Anhang. Der Ablauf liest Format, Material, Grammatur, Farbigkeit, Veredelung, Mengen und Termin, ordnet die Anfrage dem Kunden und bisherigen Aufträgen zu, schlägt die passende Standardkonstruktion aus Ihrem Katalog vor, legt den Kalkulationsentwurf im Branchensystem mit Material, Druck, Stanzen, Kleben und Verpackung an und markiert, was aus dem Raster fällt: Sonderkarton, Prägung, Lebensmittelkontakt, Termin unter Ihrer Mindestlaufzeit. Der Innendienst sieht die Anfragen nach Auftragswahrscheinlichkeit und Marge sortiert. Ein Angebot geht erst nach Freigabe hinaus.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Druckdaten prüfen und Rückfragen sammeln
Esko WebCenter, Preflight-Werkzeuge, Hybrid Software, Outlook
Zu 30 Aufträgen am Tag kommen Druckdaten der Kunden oder ihrer Agenturen: PDF ohne Beschnitt, Schriften nicht eingebettet, Sonderfarbe als RGB, Stanzkontur auf der falschen Ebene, Barcode zu klein. Der Ablauf liest die Preflight-Ergebnisse und die Datei selbst, gleicht sie mit der Konstruktion und den Druckvorgaben des Auftrags ab, erkennt die Abweichungen nach Ihrer Prüfliste und formuliert eine Rückfrage an den Kunden mit allen Punkten in einer Mail, in der Sprache des Kunden und mit Vorschlag, was Ihre Vorstufe selbst beheben kann. Daten, die alle Prüfungen bestehen, werden dem Auftrag als freigabefähig zugeordnet. Die Vorstufe entscheidet und sendet.
Werkzeuge, die zu Ihnen passenLeistung -
Konformitätserklärungen für Lebensmittelkontakt ableiten
Lieferantenerklärungen, DMS, Theurer C3, Materialstamm
Für jeden Artikel mit Lebensmittelkontakt verlangt der Kunde eine Konformitätserklärung, die auf den Erklärungen der Lieferanten für Karton, Farben, Lacke und Kleber beruht. Bei 400 solcher Artikel und jährlich wechselnden Lieferantenunterlagen pflegt die Qualitätssicherung das in Ordnern. Der Ablauf liest die Lieferantenerklärungen, ordnet sie den Materialien im Stamm zu, prüft Gültigkeit, Geltungsbereich und Einsatzbedingungen gegen den jeweiligen Artikel, stellt die Konformitätserklärung in Ihrer Vorlage mit allen Bezügen zusammen und meldet, wo eine Erklärung fehlt, abgelaufen ist oder eine Bedingung nicht abdeckt. Die Qualitätsleitung prüft und unterschreibt.
Texte und Inhalte in MengeLeistung -
Nachhaltigkeitsnachweise je Artikel zusammenstellen
FSC-Zertifikate, Verpackungsregister LUCID, Theurer C3, Kundenportale
Kunden fragen je Artikel nach Zertifizierung des Materials, Recyclinganteil, Rezyklierbarkeit, Gewicht je Komponente und Registrierungsdaten, in eigenen Fragebögen und Portalen, 200 Mal im Jahr. Der Ablauf liest die Anfrage, holt Material, Gewicht, Zertifikatsstatus und Zusammensetzung aus Branchensystem und Stamm, ergänzt die Angaben aus Lieferantenzertifikaten, füllt den Fragebogen oder das Portal des Kunden als Entwurf und markiert Angaben, für die kein Nachweis vorliegt oder die Zertifikatskette des Lieferanten nicht geschlossen ist. Die Qualitätssicherung prüft die Markierungen und gibt frei. Jede Angabe trägt die Quelle, aus der sie stammt.
Daten in Ordnung bringenLeistung -
Abrufaufträge überwachen und Kunden an Restmengen erinnern
Theurer C3, Lagerbestand, CRM, Outlook
Für 150 Rahmenverträge liegen gedruckte Verpackungen im Lager, die der Kunde über Monate abruft. Läuft der Vertrag ab oder bleibt Restmenge liegen, muss jemand nachfragen, umlagern oder verschrotten, und das fällt oft erst beim Inventurauftrag auf. Der Ablauf überwacht Abrufmengen, Restbestand, Laufzeit und Mindesthaltbarkeit der Materialien je Rahmenvertrag, berechnet aus dem Abrufverhalten, wann die Menge aufgebraucht sein wird, und legt rechtzeitig Erinnerungen an den Kunden als Entwurf vor: Restmenge, Vertragsende, Vorschlag für Folgeauftrag oder Abruf. Verträge mit stillstehendem Abruf stehen auf einer Liste für den Vertrieb. Gesendet wird nach Freigabe.
Vertrieb und KommunikationLeistung
Systeme
Typische Systeme bei Verpackungsherstellern
Das Branchensystem führt Kalkulation und Auftrag, die Vorstufe arbeitet in eigenen Werkzeugen, Nachweise liegen in Ordnern, und die Anfrage steckt im Postfach.
- Branchensysteme für Verpackung und DruckTheurer C3, CERM, Hiflex, EFI Radius
- Konstruktion und VorstufeEsko ArtiosCAD, Esko WebCenter, Hybrid Software, Preflight-Werkzeuge
- ERP und FinanzenSAP S/4HANA, Infor, Microsoft Dynamics 365
- DatenaustauschLobster_data, EDI, Kundenportale, Lieferantenportale
- NachweiseVerpackungsregister LUCID, FSC-Zertifikate, Lieferantenerklärungen, DMS
- KommunikationMicrosoft 365, Outlook, CRM, Teams
Einwände
Was bei Verpackungsherstellern besonders zählt
Die Einwände, die bei Verpackungsherstellern zuerst kommen, und was wir darauf antworten.
- Verpackungsgesetz und EU-Verpackungsverordnung mit Melde- und Kennzeichnungspflichten. Die Pflichten treffen Sie und Ihre Kunden, und beide brauchen dafür Daten je Artikel: Material, Gewicht, Rezyklierbarkeit, Kennzeichnung. Der Ablauf stellt diese Daten aus Branchensystem und Nachweisen zusammen, hält sie je Artikel aktuell und beantwortet die Fragebögen der Kunden als Entwurf. Was gemeldet und gekennzeichnet wird, entscheidet Ihr Verantwortlicher, mit Quelle je Angabe.
- Lebensmittelkontakt nach Verordnung (EG) 1935/2004 verlangt Konformitätserklärungen. Die Erklärung gibt Ihre Qualitätsleitung ab, der Ablauf baut sie aus den Lieferantenerklärungen auf: Er prüft Gültigkeit, Geltungsbereich und Einsatzbedingungen je Material und zeigt, wo die Kette nicht geschlossen ist. Keine Erklärung verlässt das Haus ohne Unterschrift, und jede Angabe trägt das Lieferantendokument, aus dem sie stammt.
- Druckdaten und Markenartwork der Kunden sind vertraulich. Für Abläufe mit Kundendaten läuft das Modell auf Ihren Servern oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, kein Artwork trainiert ein fremdes Modell. Der Datenfluss je Ablauf ist beschrieben, so dass Sie ihn Markenkunden mit Geheimhaltungsvereinbarung vorlegen können.
- Produkthaftung bei Fehldrucken und falschen Angaben auf der Verpackung. Der Ablauf gibt keine Druckdaten frei und ändert kein Artwork. Er prüft nach Ihrer Liste, benennt Abweichungen mit Fundstelle und formuliert die Rückfrage. Die Freigabe zum Druck bleibt bei Vorstufe und Kunde, wie heute, nur mit vollständigerer Prüfung und einem Protokoll, was wann geprüft und beanstandet wurde.
Nachweis
Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen
Anfragen in Menge sortieren und vorbereiten kennen wir von einem europäischen Technologie-Distributor mit rund 2.000 Mitarbeitern und zwölf Standorten: Anfragen aus einem Sammelpostfach werden dort nach Markt und Land automatisch zugeordnet und in NetSuite angelegt, Produktdaten entstehen aus PDF-Datenblättern, und eine Wissensdatenbank beantwortet Fragen in fünf Sprachen mit Quellenangabe und Übergabe an Menschen. Die Anfragen aus der Website stiegen um 400 Prozent, ohne dass der Innendienst wuchs. Lesen, zuordnen, vorbereiten, Mensch entscheidet: dasselbe Muster wie bei 50 Faltschachtelanfragen am Tag.
Was dort schiefging: Die Routing-Regeln für Grenzfälle mussten zweimal nachgezogen werden. Beim Verpackungshersteller wäre das die Regel, ab welcher Menge und Marge eine Anfrage ein ausgearbeitetes Angebot bekommt und welche eine Richtpreisantwort; die schärfen wir in den ersten Wochen mit dem Vertriebsleiter. Und die Einheitenfehler aus alten Datenblättern, die der Prüfschritt dort abfängt, wären bei Ihnen das Format in Zoll oder die Grammatur, die eigentlich eine Dicke ist.
Preise
Preise für Verpackungshersteller
Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Anfragen erfassen und Kalkulation vorbereiten" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.
Rückfragen
Fragen von Verpackungsherstellern
Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.
Dürfen Druckdaten, Kundenpreise und Rezepturen von Lacken durch ein KI-Modell laufen?
Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und das je Ablauf. Artwork, Preise und Lieferantenerklärungen laufen auf Ihren Servern oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell, und der Datenfluss ist je Ablauf beschrieben, so dass Sie ihn Markenkunden vorlegen können. Die drei Betriebsarten stehen unter Datensouveränität.
Ersetzt das die Kalkulation in Theurer C3 oder den Preflight in der Vorstufe?
Nein. Das Branchensystem bleibt der Ort, an dem Stundensätze, Maschinen und Material liegen und der Preis entsteht; der Ablauf legt den Kalkulationsentwurf dort an, wo das System ihn erwartet. Der Preflight bleibt die technische Prüfung; der Ablauf übersetzt die Ergebnisse in eine vollständige Rückfrage an den Kunden und ordnet sie dem Auftrag zu. Wo ein vorhandenes Werkzeug die Aufgabe erledigt, sagen wir das in der Analyse.
Wie viel Zeit kostet das den Innendienst intern?
Die Analyse dauert drei Tage mit Innendienst, Vorstufe und Qualitätssicherung. Für den Umbau brauchen wir einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben, meist den Vertriebsleiter, etwa zwei Stunden in der Woche. Die ersten zwei Wochen prüft der Innendienst jede Erfassung vollständig, danach nur noch die markierten Anfragen. Die Analyse sagt auch, welche der fünf Abläufe sich bei Ihnen nicht lohnt.
Lohnt sich das für ein Etikettenwerk mit 60 Mitarbeitern?
Ab etwa 50 Mitarbeitern mit täglichem Anfrageneingang in dieser Größenordnung meist ja, weil die Menge je Ablauf groß genug ist. Entscheidend ist nicht die Mitarbeiterzahl, sondern die Zahl der Anfragen, Druckdaten und Artikel mit Nachweispflicht. Darunter sagen wir offen, wenn sich ein Umbau zum Festpreis nicht rechnet. Was ein Umbau kostet, steht unter Vorgehen und Preise.
Verweis
Weiterlesen zu KI für Verpackungshersteller
Übergabe
Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.
Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.