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Zielgruppe

Stand

Beim Zulieferer geht der Freitag an vier 8D-Reports in vier verschiedenen Kundenportalen.

Ein Tier-2-Zulieferer mit 800 Mitarbeitern an zwei Standorten, Serienteile aus Druckguss und Montage für sechs OEM und zehn Tier-1-Kunden: SAP S/4HANA, Hydra als MES, Babtec für die Qualität, SupplyOn und die Portale der Kunden, IMDS für die Materialdaten. Freitag, 13 Uhr. Der Qualitätsingenieur hat vier Reklamationen auf dem Tisch, jede mit Frist in einem anderen Kundenportal, jede als 8D-Report in der Vorlage des Kunden. Die Messdaten liegen im CAQ, die Chargenrückverfolgung in SAP, die Fotos in einer Mail, die Ursachenanalyse von vorgestern in Excel. Er tippt denselben Sachverhalt viermal in vier Masken, in zwei Sprachen, bis 18 Uhr. Am Montag kommen drei Feinabrufe mit Mengen, die nicht zur Kapazität passen. KI für Automobilzulieferer fängt bei diesen Dokumenten an: Daten aus den Systemen holen, den Report in der Form des Kunden vorbereiten, Abweichungen markieren, und dem Ingenieur vorlegen, was er prüfen und unterschreiben muss.

Anfrage

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Zulieferern der Automobilindustrie lohnen

Das Produkt eines Zulieferers ist das Serienteil in Qualität und Takt. Der Dokumentationsdruck der Kunden kommt obendrauf und frisst die Zeit der Qualitätsabteilung. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Reklamationen als 8D-Report vorbereiten

    Babtec, CAQ.Net, SAP S/4HANA, Kundenportale, SupplyOn

    Ein Zulieferer mit 800 Mitarbeitern bearbeitet im Monat zwanzig bis dreißig Kundenreklamationen, jede als 8D-Report in der Vorlage und Sprache des Kunden. Der Ablauf liest die Reklamation aus dem Portal, holt Charge, Produktionsdatum, Maschine und Prüfdaten aus SAP, MES und CAQ, stellt Sofortmaßnahmen und ähnliche frühere Fälle zusammen und füllt die Disziplinen D1 bis D3 vor. Für D4 bis D7 legt er die Daten der Ursachenanalyse strukturiert vor und formuliert den Report nach Freigabe in der Kundenvorlage, auch auf Englisch. Die Fristen aus den Portalen hält er in einer Liste. Was an den Kunden geht, prüft und sendet der Qualitätsingenieur.

  • Lieferabrufe einlesen und gegen Bestand und Kapazität prüfen

    EDI-Konverter, SAP S/4HANA, Hydra, Kundenportale, Excel

    Täglich kommen 150 Liefer- und Feinabrufe per EDI und aus Portalen, mit Mengen, die sich von Woche zu Woche ändern. Der Ablauf liest jeden Abruf, vergleicht ihn mit dem letzten Stand, mit Bestand, Fertigungsaufträgen und freier Kapazität aus MES und SAP und markiert, was nicht passt: Menge über Kapazität in Kalenderwoche 42, Abruf für ein auslaufendes Teil, Mengensprung über dem Rahmenvertrag, Abruf ohne Bestellbezug. Der Disponent sieht morgens die Liste der Abweichungen mit Vorschlag statt 150 Zeilen und entscheidet, was an den Kunden zurückgemeldet wird. Freigegeben und gemeldet wird von ihm.

  • Erstbemusterungen nach PPAP und VDA 2 zusammenstellen

    Babtec, Messmaschinen, Teamcenter, IMDS, Kundenportale

    Jede Erstbemusterung braucht dreißig bis fünfzig Dokumente: Zeichnung mit Stempeln, Maßbericht aller Merkmale, Materialzeugnisse, IMDS-Bestätigung, Prozessablauf, Fähigkeitsnachweise, Verpackungsvorschrift. Bei vierzig Bemusterungen im Jahr ist das eine Woche Arbeit je Fall. Der Ablauf liest die Anforderungen des Kunden aus dem Bemusterungsauftrag, sammelt die Dokumente aus CAQ, Messmaschine, PLM und IMDS, prüft Vollständigkeit, Revisionsstand der Zeichnung und Merkmalsnummern gegen den Maßbericht, markiert Lücken und baut die Mappe in der Struktur, die der Kunde vorgibt. Der Qualitätsplaner prüft die Mappe und reicht sie ein.

  • Lieferantenzertifikate einsammeln und auf Ablauf prüfen

    SAP S/4HANA, SupplyOn, Lieferantenportal, DMS, Outlook

    Von 350 Lieferanten liegen Zertifikate nach IATF 16949, ISO 9001 und ISO 14001 vor, dazu Selbstauskünfte, Konfliktmineralienerklärungen und Fragebögen zum Lieferkettengesetz, jedes mit eigenem Ablaufdatum. Der Ablauf führt die Liste, liest eingehende Zertifikate, prüft Aussteller, Geltungsbereich, Standort und Gültigkeit gegen den Lieferantenstamm, fordert ablaufende Dokumente acht Wochen vorher mit Entwurf an und hakt nach festen Regeln nach. Lieferanten ohne gültiges Zertifikat markiert er für den Einkauf, mit Umsatz und betroffenen Teilen. Was gesperrt oder eskaliert wird, entscheidet der Einkäufer; der Ablauf liefert den Stand für das nächste Audit.

  • Kundenspezifische Anforderungen auslesen und mit den Prozessen abgleichen

    Kundenportale, Vertragsdokumente, QM-Handbuch, Babtec, SharePoint

    Jeder OEM und jeder Tier-1-Kunde hat kundenspezifische Anforderungen, je 60 bis 200 Seiten, mit Änderungen mehrmals im Jahr, die im Portal ohne Hinweis erscheinen. Der Ablauf liest neue Fassungen, vergleicht sie mit der vorherigen, zieht jede Anforderung einzeln heraus und ordnet sie dem Kapitel Ihres QM-Handbuchs und dem zuständigen Prozess zu. Was neu, verschärft oder nicht abgedeckt ist, markiert er mit Fundstelle in beiden Dokumenten. Der Qualitätsleiter sieht die Liste der Änderungen statt 200 Seiten und entscheidet, welche Prozessanpassung nötig ist. Die Bewertung und das Auditgespräch bleiben bei ihm.

Systeme

Typische Systeme bei Zulieferern der Automobilindustrie

ERP, MES, CAQ und die Portale der Kunden sind vier Welten mit eigenen Masken. Der Qualitätsingenieur ist heute die Schnittstelle.

Systemvernetzung im Detail

  • ERPSAP S/4HANA, Infor LN, proALPHA, abas
  • FertigungMPDV Hydra, Forcam, SAP ME, Betriebsdatenerfassung
  • QualitätBabtec, iqs, CAQ.Net, Zeiss Calypso
  • Kundenportale und EDISupplyOn, OEM-Portale, EDI-Konverter, VDA-Nachrichten
  • Material und LieferketteIMDS, CDX, Lieferantenportale, LkSG-Fragebögen
  • DokumenteSiemens Teamcenter, PTC Windchill, DocuWare, SharePoint

Einwände

Was bei Zulieferern der Automobilindustrie besonders zählt

Die Einwände, die bei Automobilzulieferern zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • IATF 16949 verlangt nachvollziehbare Prozesse mit Nachweis. Ein Ablauf ist ein dokumentierter Prozess, mit Regelwerk, Prüfschritt und Protokoll je Vorgang: was gelesen wurde, was vorgeschlagen wurde, wer freigegeben hat. Das ist auditierbarer als vier Masken aus dem Gedächtnis. Wir liefern die Prozessbeschreibung für Ihr QM-Handbuch mit, und der Ablauf gilt als Hilfsmittel des Prozesses, nicht als dessen Eigentümer.
  • Produkthaftung: Ein falscher 8D-Report oder eine falsche Bemusterung kostet den Lieferantenstatus. Deshalb formuliert der Ablauf vor, reicht aber nichts ein. Jede Zahl im Report trägt die Quelle aus CAQ, MES oder SAP, jede Lücke ist markiert, und der Qualitätsingenieur unterschreibt, nachdem er geprüft hat. Im Parallelbetrieb der ersten Wochen prüft er jeden Report vollständig, danach die Markierungen. Fehler fallen vor dem Absenden auf, nicht im Kundenaudit.
  • Lieferkettengesetz und CSRD erreichen uns über Kundenfragebögen. Die Fragebögen kommen in Menge und in zwanzig Varianten. Der Ablauf liest sie, ordnet jede Frage den Daten zu, die Sie bereits haben, aus Lieferantenstamm, Zertifikaten und Energiedaten, füllt vor und markiert, was ohne Quelle bleibt. Was geantwortet wird, prüft der Nachhaltigkeitsbeauftragte. Dieselbe Mechanik hält auch Ihre eigenen Fragebögen an Lieferanten aktuell.
  • Zeichnungen und Prozessdaten liegen unter Geheimhaltung der OEM, keine fremde Cloud. Dann läuft das Modell bei Ihnen oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, Ihre Wahl je Ablauf. Für Bemusterungen mit Zeichnungen empfehlen wir das eigene Haus. Keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell, der Datenfluss je Ablauf ist dokumentiert, und Ihr Kunde kann die Dokumentation sehen, wenn er im Audit danach fragt.
  • Exportkontrolle und Zoll außerhalb der EU. Der Ablauf prüft Bestimmungsland und Empfänger gegen die Listen, die Sie nutzen, ergänzt Warentarifnummern und Ursprungsnachweise aus dem Stamm und hält Vorgänge an, bei denen etwas fehlt oder gelistet sein könnte, bis der Exportkontrollbeauftragte freigibt. Die Entscheidung bleibt bei ihm; der Ablauf stellt sicher, dass sie vor dem Versand fällt.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Prüfschritte in Menge mit Rollback und Protokoll, wie sie eine IATF-Umgebung verlangt, haben wir an anderer Stelle gebaut: Für einen unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern und Millionen Teilen von 2.226 Herstellern in Salesforce recherchiert ein Ablauf Herstellertexte mit Faktenanker, prüft jeden Datensatz in elf Qualitätsprüfungen, kann jede Änderung bitgleich zurücknehmen und wurde mit zehn Herstellern je Woche ausgerollt, mit Wochenbericht und Stoppschalter. 3,3 Millionen Seiten sind so entstanden, die Salesforce-Abfragen sanken um 71 Prozent. Für Bemusterungen und Zertifikatslisten ist das derselbe Werkzeugkasten: Regel, Prüfung, Protokoll, Rollback.

Zwei Fehler von dort wurden zu Regeln. Die ersten Texte nannten veraltete Konzernzugehörigkeiten der Hersteller; seitdem gilt, dass solche Angaben nur mit Datum und Quelle in den Bestand kommen. Für Lieferantenzertifikate heißt das: Jeder Eintrag trägt Ausstellungsdatum, Aussteller und Fundstelle, sonst gilt er als fehlend. Und in der ersten Woche fehlte eine Prüfung auf Umlaute; für 8D-Reports in zwei Sprachen prüft der Ablauf deshalb Zeichensatz und Zahlenformate, bevor ein Entwurf ins Kundenportal übernommen wird.

Fallstudie: Produktdaten in Millionenmenge

Preise

Preise für Zulieferer der Automobilindustrie

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Reklamationen als 8D-Report vorbereiten" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Zulieferern der Automobilindustrie

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Kundenzeichnungen und Reklamationsdaten durch eine KI laufen?

Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und die Geheimhaltungsvereinbarungen Ihrer Kunden das zulassen. Für Zeichnungen, Messdaten und Reklamationen bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Den geplanten Datenfluss prüfen wir in der Analyse gegen die Vereinbarungen Ihrer wichtigsten Kunden. Mehr unter Datensouveränität.

Ersetzt das Babtec oder unser CAQ-System?

Nein. Das CAQ bleibt das führende System für Prüfpläne, Messdaten und Reklamationsvorgänge. Der Ablauf holt dort Daten heraus und legt Vorgänge dort an, über die Schnittstellen und Exportformate des Herstellers. Er übernimmt die Arbeit zwischen CAQ, ERP, MES und den Kundenportalen, die heute der Qualitätsingenieur mit Kopieren und Tippen erledigt. Wo eine Funktion des CAQ selbst reicht, sagen wir das in der Analyse.

Wie viel Zeit kostet das die Qualitätsabteilung?

Die Analyse dauert drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen, meist zwei Qualitätsingenieure, ein Disponent und der Qualitätsleiter. Der Umbau braucht einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben, keine Projektgruppe. Die Einführung läuft parallel: Zwei Wochen prüft der Ingenieur jeden Entwurf vollständig, danach nur die markierten Stellen. Nach jeder Stufe entscheiden Sie neu.

Lohnt sich das für einen Zulieferer mit 120 Mitarbeitern?

Ja, wenn der Dokumentationsdruck da ist: mehrere Kundenportale, regelmäßige Bemusterungen, 8D-Reports jeden Monat. Die Menge der Dokumente hängt an den Kunden, nicht an der Mitarbeiterzahl, und ein Zulieferer mit 120 Leuten und acht OEM-Portalen hat mehr davon als ein größerer mit einem Kunden. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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