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Zielgruppe

Stand

Im Ingenieurbüro geht die Zeit nicht in die Berechnung, sondern in den Planlauf.

Eine Ingenieurgesellschaft mit 300 Mitarbeitern an drei Standorten, Tragwerksplanung und Technische Gebäudeausrüstung unter einem Dach: RFEM und SOFiSTiK für die Statik, Revit MEP und liNear für die TGA, Allplan für die Pläne, untermStrich für Stunden und Honorare, ein Planserver je Projekt. Bei einem Klinikneubau liefern vier Fachplaner sechzig neue Planstände in der Woche, als PDF, DWG und IFC, mit Index im Dateinamen oder auch nicht. Eine Projektassistentin öffnet jeden Plan, vergleicht ihn mit dem Vorstand, trägt ihn in die Planlieferliste ein, legt ihn ab, schreibt das Planlaufprotokoll und verteilt an die, die ihn brauchen. Montags ist sie damit bis mittags beschäftigt, und die Änderungen, die den Statiker betreffen, findet er oft erst, wenn er in den Plan schaut. KI für Ingenieurbüros fängt deshalb beim Planlauf an: lesen, vergleichen, versionieren, verteilen, und erst dann dem Ingenieur vorlegen, was ihn betrifft.

Anfrage

Welcher Ablauf kostet Sie bei Ingenieurbüros für Tragwerk, TGA und Verkehr am meisten Zeit?

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Ingenieurbüros für Tragwerk, TGA und Verkehr lohnen

Berechnen, dimensionieren und verantworten bleibt beim Ingenieur. Was ihn heute aufhält, sind Pläne, Berichte und Formblätter, die jemand lesen, vergleichen und in Form bringen muss. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Eingehende Planstände prüfen, versionieren und verteilen

    Planserver, Planlieferliste, Allplan, Revit, Mailpostfach

    Bei einem Großprojekt gehen in der Woche sechzig Planstände von vier Fachplanern ein, über Planserver, Projektraum und Mail. Der Ablauf liest jeden Plan, erkennt Plannummer, Index, Gewerk und Datum auch dann, wenn der Dateiname es nicht sagt, vergleicht den Plan mit dem Vorstand und markiert, was sich geändert hat: verschobene Achsen, neue Durchbrüche, geänderte Schachtmaße. Er trägt den Stand in die Planlieferliste ein, legt ihn ab, schreibt das Planlaufprotokoll und verteilt an die Fachbereiche, die die Änderung betrifft. Pläne ohne Index und Widersprüche zur Liste bleiben zur Klärung bei der Assistentin, die freigibt, was ins Protokoll geht.

  • Erläuterungsberichte aus Berechnungsdaten vorformulieren

    Dlubal RFEM, SOFiSTiK, liNear, Word-Vorlagen des Büros, Projektarchiv

    Zu jeder Statik und jedem TGA-Konzept gehört ein Erläuterungsbericht mit zwanzig bis sechzig Seiten, und seine Gliederung, seine Normverweise und ein Drittel seiner Sätze sind von Projekt zu Projekt gleich. Der Ablauf liest die Berechnungsausgaben, Positionspläne und Annahmen, baut daraus den Bericht nach der Gliederung des Büros, übernimmt Lastannahmen, Baustoffe, Nachweisformate und Normstände aus den Daten statt aus dem Gedächtnis, zieht Textbausteine aus freigegebenen Berichten früherer Projekte heran und markiert jede Stelle, an der er eine Annahme getroffen hat. Der Ingenieur korrigiert und zeichnet; kein Bericht geht ohne seine Prüfung hinaus.

  • Kostenberechnungen nach DIN 276 aus Modellmengen aufbauen

    IFC, Revit MEP, Orca AVA, Standardpositionen des Büros, Excel

    Für eine Kostenberechnung nach DIN 276 muss der TGA-Planer Mengen aus dem Modell ziehen, Kostengruppen zuordnen und mit Einheitspreisen aus früheren Projekten bewerten, bei einem Krankenhaus mehrere tausend Zeilen. Der Ablauf liest das Modell über IFC, ordnet Bauteile den Kostengruppen und den Standardpositionen des Büros zu, bewertet sie mit den Preisen aus abgeschlossenen Projekten mit Datum und Quelle und baut die Kostenberechnung in der AVA auf. Bauteile ohne Zuordnung, Mengen, die vom Vorstand stark abweichen, und Preise älter als zwei Jahre sind markiert. Der Planer prüft die Markierungen und verantwortet die Zahl.

  • Prüfbemerkungen und Behördenauflagen den Planständen zuordnen

    Prüfberichte als PDF, Behördenschreiben, Planserver, Microsoft 365, Projektraum

    Prüfstatiker, Bauaufsicht und Brandschutzprüfer schicken Berichte mit dreißig bis zweihundert nummerierten Bemerkungen, und jede bezieht sich auf einen Plan, eine Position oder ein Detail. Der Ablauf liest den Bericht, ordnet jede Bemerkung dem Planstand, der Statikposition oder dem Bauteil zu, legt eine Liste mit Zuständigem und Frist an, erkennt, welche Bemerkungen sich mit dem neuesten Planstand bereits erledigt haben, und bereitet die Stellungnahme je Bemerkung als Entwurf vor. Der Ingenieur beantwortet die fachlichen Punkte selbst; der Ablauf sorgt dafür, dass keine Bemerkung verloren geht und jede Antwort den richtigen Plan zitiert.

  • Projektzeiten gegen HOAI-Leistungsphasen abgleichen und Nachträge belegen

    untermStrich, Planlaufprotokoll, Mailarchiv, Honorarvertrag, Excel

    Ein Projekt über vier Jahre sammelt zehntausend Stundenbuchungen, Dutzende Planänderungen durch den Bauherrn und am Ende die Frage, welche Mehrleistungen als Nachtrag belegbar sind. Der Ablauf liest Stundenbuchungen, Planlaufprotokolle und die Korrespondenz mit dem Bauherrn, ordnet die Zeiten den Leistungsphasen und Änderungsanlässen zu, erkennt Umplanungen, die über die Grundleistungen hinausgehen, und stellt je Anlass die Belegkette zusammen: Anforderung des Bauherrn, betroffene Pläne, aufgewandte Stunden. Die Honorarforderung formuliert die Geschäftsführung; der Ablauf liefert die Akte dazu, bevor die Erinnerung verblasst.

Systeme

Typische Systeme bei Ingenieurbüros für Tragwerk, TGA und Verkehr

Fachsoftware für Tragwerk, TGA und Verkehr, die über Jahrzehnte gewachsen ist, dazu CAD, AVA, Controlling, Planserver und die Austauschformate der Baubranche. Dazwischen liegt der Planlauf.

Systemvernetzung im Detail

  • TragwerksplanungDlubal RFEM, RSTAB, SOFiSTiK, mb AEC, Frilo
  • Technische GebäudeausrüstungRevit MEP, liNear, Trimble Plancal nova, DDS-CAD
  • Verkehr und InfrastrukturAutodesk Civil 3D, card_1, VESTRA
  • CAD und AustauschAllplan, IFC, DWG, GAEB, Planserver und Projekträume
  • Büro und ControllinguntermStrich, Orca AVA, Microsoft 365, Excel, DATEV

Einwände

Was bei Ingenieurbüros für Tragwerk, TGA und Verkehr besonders zählt

Was Ingenieurbüros zuerst einwenden, meist aus Haftung und Fachlichkeit, und was wir darauf antworten.

  • Standsicherheit und Funktion verantwortet der Ingenieur. Und das bleibt so. Der Ablauf rechnet nichts und dimensioniert nichts; er liest, ordnet zu, vergleicht Stände und bereitet Texte und Listen vor. Jeder Bericht, jede Kostenzeile und jede Stellungnahme geht erst nach Prüfung durch den Ingenieur hinaus, und das Protokoll zeigt, was vorgeschlagen und was bestätigt wurde. Das Vier-Augen-Prinzip wird dadurch nicht ersetzt, sondern dokumentiert.
  • HOAI, Vergaberecht und Bauordnungsrecht bestimmen Formen und Fristen. Die Formen sind Vorlagen, die Fristen sind Regeln, und beides hinterlegen wir im Ablauf, aus den Dokumenten Ihres Büros, nicht aus unserem Kopf. Ändert sich ein Formblatt oder eine Frist, wird die Vorlage nachgezogen und die Änderung protokolliert. Der Ablauf hält die Form ein; den Inhalt verantwortet der Ingenieur.
  • Daten großer Infrastrukturprojekte sind kritische Infrastruktur. Deshalb bestimmen Sie je Projekt, wo das Modell läuft: für Bahn, Energie und Wasser im Haus, auf Ihrer Hardware, ohne Verbindung nach außen. Keine Projektdaten trainieren je ein fremdes Modell, der Ablauf gibt nichts an Dritte weiter, und der Datenfluss ist so dokumentiert, dass Sie ihn dem Auftraggeber und seiner Sicherheitsstelle vorlegen können.
  • Unsere Fachsoftware ist über Jahrzehnte gewachsen. Wir ersetzen sie nicht und fassen sie nicht an. Der Ablauf arbeitet über IFC, GAEB, DWG, PDF und die Exporte, die Ihre Programme ohnehin erzeugen, und legt seine Ergebnisse dort ab, wo das Büro sie liest: in der Planlieferliste, im Bericht, in der AVA, im Controlling. Was keine Schnittstelle hat, läuft als Vorbereitung daneben.
  • Automatisierung darf das Fachwissen nicht ausblenden. Sie soll es freilegen. Der Ingenieur verbringt heute Stunden mit Planvergleich, Textbausteinen und Stundenlisten; der Ablauf nimmt ihm das ab und legt ihm vor, was seine Beurteilung braucht, mit Markierung und Quelle. Junge Ingenieure lernen am markierten Bericht mehr als am Abtippen, und die Entscheidung bleibt bei dem, der sie verantworten kann.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Das Prinzip, einen ganzen Bestand zu lesen, jede Stelle mit Fundort und Einstufung zu markieren und die Freigabe je Stelle beim Menschen zu lassen, haben wir für einen börsennotierten Hersteller von Brennstoffzellen mit rund 400 Mitarbeitern gebaut: Ein Ablauf liest den gesamten Textbestand über zehn Live-Domains und Service-Inhalte in elf Sprachen, markiert Umweltaussagen nach der EU-Richtlinie 2024/825 mit Fundort und Einstufung, ein Werkzeug zeigt den Handlungsbedarf je Seite, und umformuliert wird nach Redaktionsleitfaden, freigegeben je Stelle durch einen Menschen.

Was dort schiefging: Die erste Einstufung war zu streng und brachte zu viele Treffer, bis das Regelwerk nachgeschärft wurde; und die Übersetzungen brauchten zwei Runden, weil Fachbegriffe doppelt belegt waren. Im Planlauf wäre das die Einstufung, welche Planänderung den Statiker wirklich betrifft und welche nur den Index erhöht, und die Regel, dass ein Bauteilname aus dem Modell des Fachplaners nicht dasselbe heißen muss wie im Leistungsverzeichnis des Büros. Beides legen wir in den ersten zwei Wochen fest, nicht im laufenden Betrieb.

Fallstudie: Regeltexte über zehn Domains

Preise

Preise für Ingenieurbüros für Tragwerk, TGA und Verkehr

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Eingehende Planstände prüfen, versionieren und verteilen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Ingenieurbüros für Tragwerk, TGA und Verkehr

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Planungsdaten aus Bahn-, Energie- oder Klinikprojekten durch eine KI laufen?

Ja, wenn Sie je Projekt bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Für Infrastrukturprojekte mit Auflagen bauen wir mit Modellen im Haus auf Ihrer Hardware, für Hochbauprojekte reicht oft ein EU-Server unter Auftragsverarbeitungsvertrag. Keine Projektdaten trainieren ein fremdes Modell, und der Datenfluss je Ablauf ist dokumentiert. Die drei Betriebsarten stehen unter Datensouveränität.

Ersetzt das RFEM, SOFiSTiK oder Revit MEP?

Nein, und es rechnet auch nicht. Die Fachsoftware bleibt das Werkzeug für Statik, Simulation und Modell. Der Ablauf übernimmt, was um sie herum von Hand passiert: Planstände vergleichen und verteilen, Berichte aus den Ausgaben vorformulieren, Mengen in Kostengruppen bringen, Prüfbemerkungen zuordnen, Stunden belegen. Er liest die Exporte, die Ihre Programme erzeugen, und schreibt nichts in deren Modelle zurück.

Lohnt sich das für ein Büro mit zwanzig Mitarbeitern?

Für den Planlauf eines einzelnen Großprojekts vielleicht, für den ganzen Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Der Kreis wird größer über Planungsgemeinschaften, Generalplaner oder Bürogruppen mit derselben Software, die einen Ablauf gemeinsam betreiben, und über Projekte, in denen der Bauherr den Planlauf bezahlt. Eine erste Einschätzung gibt der Potenzial-Check in zehn Minuten.

Wie viel Zeit kostet das das Büro intern?

Die Analyse braucht drei Tage mit einem Projektleiter, der Projektassistenz, die den Planlauf heute macht, und der Person, die Ihre Software betreut. Der Umbau braucht einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben. Dann läuft der Ablauf bei einem Projekt parallel: die Assistentin führt ihre Planlieferliste weiter und vergleicht sie mit der vorbereiteten, nach zwei bis vier Wochen prüft sie nur noch die markierten Pläne, und erst dann kommen die anderen Projekte dazu.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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