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Zielgruppe

Stand

Im Innenausbau entsteht die Kalkulation am Wochenende, weil unter der Woche die Werkstatt ruft.

Ein Innenausbauer mit 80 Mitarbeitern, Ladenbau und Objekteinrichtung, konstruiert in Pytha und imos, fräst mit woodWOP auf zwei Bearbeitungszentren und schreibt Angebote in TopKontor. Am Donnerstag schickt ein Architekturbüro die Anfrage für eine Filialeinrichtung: 60 Seiten Leistungsverzeichnis als GAEB-Datei und PDF, Abgabe in zehn Tagen. Der Meister liest am Samstag jede Position, sucht die passende Konstruktion aus früheren Projekten, holt Plattenpreise aus der Liste vom Frühjahr und Beschlagpreise aus dem Händlerportal und tippt die Kalkulation Zeile für Zeile. Montag fehlen trotzdem drei Positionen, weil sie im Text versteckt waren. KI für Schreinereien beginnt deshalb beim Leistungsverzeichnis: lesen, zuordnen, mit aktuellen Preisen vorbelegen, und der Meister prüft, statt abzutippen.

Anfrage

Welcher Ablauf kostet Sie bei Schreinereien, Tischlereien und Innenausbauern am meisten Zeit?

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Schreinereien, Tischlereien und Innenausbauern lohnen

Das Produkt einer Schreinerei entsteht an der Maschine und auf der Montage. Alles davor ist Lesen, Suchen und Übertragen. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Leistungsverzeichnisse lesen und in die Kalkulation überführen

    GAEB-Dateien, TopKontor Handwerk, Streit V.1, Excel, Projektarchiv

    Ein Ladenbauer bekommt im Jahr 150 Anfragen mit Leistungsverzeichnissen zwischen 5 und 80 Seiten, als GAEB-Datei, PDF oder Text in der Mail. Der Ablauf liest jede Position, erkennt Maße, Material, Oberfläche und Beschläge, sucht in den letzten drei Jahren nach vergleichbaren Positionen mit ihrem damaligen Preis und legt die Kalkulation in der Handwerkersoftware an, Position für Position vorbelegt. Was er nicht sicher zuordnen kann, unklare Massangaben, Bauseits-Leistungen, Alternativpositionen, markiert er mit Seite und Zeile. Der Meister prüft die Markierungen und die Summen und gibt das Angebot frei.

  • Lieferantenpreislisten einlesen und Stammdaten aktualisieren

    Händlerportale, Preislisten als PDF und Excel, TopKontor Handwerk, pds, Artikelstamm

    Platten von drei Herstellern, Beschläge von zwei Händlern, Oberflächen, Kanten, Leuchten: ein Betrieb mit 4.000 Artikeln im Stamm bekommt im Jahr zwanzig Preislisten in zwanzig Formaten. Der Ablauf liest jede Liste, ordnet Artikelnummern dem eigenen Stamm zu, berechnet die Änderung je Artikel und schreibt die neuen Preise mit Datum und Quelle der Liste in die Stammdaten. Preissprünge über eine festgelegte Schwelle, neue Artikel und ausgelaufene Nummern stehen auf einer Liste für den Einkauf. Übernommen wird, was der Einkauf freigibt; jede Änderung lässt sich auf den Stand davor zurücksetzen.

  • Beschlaglisten und Kantenpläne gegen die Konstruktion prüfen

    imos iX, Pytha, SWOOD, woodWOP, Stücklisten

    Bei einem Objektauftrag mit 300 Korpussen entstehen aus der Konstruktion Stücklisten, Kantenpläne, Beschlaglisten und CNC-Programme. Der Ablauf vergleicht sie untereinander und mit dem Angebot: Scharniere, deren Zahl nicht zu den Türen passt, Kanten, die auf der Stückliste anders heißen als im Programm, Bohrbilder, die auf eine Platte mit anderer Stärke zeigen, Positionen, die im Angebot stehen und in der Konstruktion fehlen. Was auffällt, kommt als Liste mit Bauteilnummer zum Arbeitsvorbereiter, bevor die erste Platte auf die Säge geht. Geändert wird in der Konstruktion, nicht im Ablauf.

  • Montagetermine und Lieferungen mit dem Bauzeitenplan abgleichen

    Bauzeitenpläne, Lieferavise, Handwerkersoftware, Outlook, Hero

    Zwanzig Baustellen gleichzeitig, jede mit Bauzeitenplan vom Generalunternehmer, Lieferterminen für Platten und Beschläge und einem Montageteam, das irgendwo zwischen allen steht. Der Ablauf liest geänderte Bauzeitenpläne und Lieferavise aus dem Postfach, vergleicht sie mit den eingeplanten Montagewochen und meldet, wo eine Lieferung nach dem Montagetermin ankommt oder eine Baustelle sich verschiebt. Für Kunden und Bauleiter bereitet er die Terminmitteilung als Entwurf vor. Der Projektleiter entscheidet, was verschoben wird; gesendet wird erst nach seiner Freigabe.

  • Reklamationen und Nacharbeiten für die Gewährleistung dokumentieren

    Handwerkersoftware, Fotos vom Handy, Mail, Projektakte, Moser

    Eine Tür klemmt, eine Front hat einen Farbunterschied, ein Beschlag ist nach drei Monaten lose: bei 400 Aufträgen im Jahr entstehen einige Dutzend Reklamationen, die per Mail, Anruf oder Foto vom Monteur hereinkommen. Der Ablauf ordnet jede Meldung dem Auftrag und der Position zu, legt den Vorgang mit Datum, Fotos und Beschreibung in der Projektakte an, schlägt vor, ob es Gewährleistung, Kulanz oder Zusatzauftrag ist, und bereitet die Antwort an den Kunden vor. Nach fünf Jahren ist der Verlauf lückenlos da, falls jemand fragt. Die Einstufung bestätigt der Betriebsleiter.

Systeme

Typische Systeme bei Schreinereien, Tischlereien und Innenausbauern

Konstruktion, Maschine und Büro sprechen drei verschiedene Sprachen. Zwischen CAD, CNC und Handwerkersoftware liegt die Handarbeit, die der Ablauf übernimmt.

Systemvernetzung im Detail

  • Konstruktion und Fertigungimos iX, Pytha, Palette CAD, SWOOD, woodWOP
  • Angebot und AuftragTopKontor Handwerk, Streit V.1, pds, Hero, Moser
  • AusschreibungGAEB-Dateien, Leistungsverzeichnisse als PDF, Ausschreibungsportale, Architektenpläne
  • LieferantenHändlerportale für Beschläge, Preislisten der Plattenhersteller, Großhandelsshops, Lieferavise
  • Büro und KommunikationMicrosoft 365, Outlook, Excel, Baustellen-Apps, Fotos vom Handy
  • BuchhaltungDATEV, Lexware, Steuerberater-Schnittstellen

Einwände

Was bei Schreinereien, Tischlereien und Innenausbauern besonders zählt

Was in Schreinereien und im Innenausbau zuerst eingewendet wird, und unsere Antwort darauf.

  • Bei uns ist nichts Serie, jedes Stück ist anders. Die Stücke sind anders, die Positionen im Leistungsverzeichnis, die Preislisten und die Beschlaglisten sind es nicht. Der Ablauf lernt nichts auswendig, er liest und vergleicht nach Ihren Regeln. Was er noch nie gesehen hat, markiert er, statt zu raten, und der Meister entscheidet wie bisher.
  • Gewährleistung nach VOB/B; Aufmaß und Abnahme bleiben vor Ort. Das bleiben sie. Der Ablauf misst nichts und nimmt nichts ab. Er sorgt dafür, dass Aufmaßblätter, Abnahmeprotokolle, Fotos und Reklamationen zum Auftrag gehören, vollständig abgelegt sind und mit Datum wiedergefunden werden, wenn im vierten Jahr eine Frage kommt.
  • Herkunftsnachweise für Holz nach der EU-Entwaldungsverordnung. Die Nachweise der Lieferanten kommen als Dokumente zur Lieferung. Der Ablauf ordnet sie dem Wareneingang und dem Auftrag zu, prüft, ob zu jeder Holzlieferung ein Nachweis vorliegt, und meldet, wo einer fehlt. Welche Angaben Sie dokumentieren müssen, legen Sie mit Ihrem Verband fest; der Ablauf hält sie zusammen.
  • Entwürfe und Konstruktionsdaten unserer Kunden sind vertraulich. Im Ladenbau für Marken liegen Entwürfe oft unter Geheimhaltungsvereinbarung. Deshalb entscheiden Sie je Ablauf, wo das Modell läuft: im Haus, auf EU-Servern oder in der Cloud unter Auftragsverarbeitungsvertrag. Konstruktionsdaten bleiben in Ihren Systemen, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell.
  • Unser Büro sind drei Leute, keine IT. Sie brauchen jemanden, der Zugänge freigibt und Regeln entscheidet, meist Betriebsleiter oder Kalkulator, ein paar Stunden je Woche während des Umbaus. Bau, Betrieb und Überwachung übernehmen wir, dokumentiert so, dass Ihr Softwarehaus für TopKontor oder Streit es jederzeit übernehmen könnte.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Das Lesen von Herstellerdaten in Menge und das Pflegen eines Artikelstamms kennen wir von einem unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern: Millionen Teile von 2.226 Herstellern in Salesforce, Herstellertexte mit Faktenanker recherchiert, elf Qualitätsprüfungen vor jedem Schreiben, bitgleiches Rollback, Rollout zehn Hersteller je Woche mit Wochenbericht und Stoppschalter. Zwanzig Preislisten im Jahr sind dagegen überschaubar, die Mechanik ist dieselbe.

Was dort schiefging: Die ersten Texte nannten veraltete Konzernzugehörigkeiten, seitdem gilt die Regel, dass eine Angabe nur mit Datum und Quelle übernommen wird. Für eine Schreinerei heißt das: Jeder Preis im Stamm trägt die Liste und das Datum, aus dem er stammt, und ein Angebot, das auf einer Liste vom Frühjahr steht, wird markiert, bevor es rausgeht.

Fallstudie: Produktdaten in Millionenmenge

Preise

Preise für Schreinereien, Tischlereien und Innenausbauer

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Leistungsverzeichnisse lesen und in die Kalkulation überführen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Schreinereien, Tischlereien und Innenausbauern

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Kundenentwürfe und Leistungsverzeichnisse durch ein KI-Modell laufen?

Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft. Für Entwürfe unter Geheimhaltungsvereinbarung bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag; für öffentliche Leistungsverzeichnisse reicht oft ein Cloud-Modell mit Vertrag. Keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.

Ersetzt das TopKontor, Streit oder unsere CAD-Software?

Nein. Angebot, Auftrag und Konstruktion bleiben dort, wo sie sind. Der Ablauf liest, was in Ihre Systeme hinein soll, bereitet es vor und schreibt es über die Import- und Schnittstellenwege, die die Software vorsieht. Wo ein Modul Ihres Softwarehauses dasselbe kann, sagen wir das in der Analyse.

Funktioniert das auch mit Leistungsverzeichnissen als PDF oder als Text in der Mail?

Ja. GAEB-Dateien sind der einfache Fall, weil sie strukturiert sind. PDF und Freitext liest der Ablauf ebenso, erkennt Positionen, Mengen und Einheiten und markiert, wo die Vorlage unklar ist, etwa bei verschachtelten Alternativpositionen oder Bauseits-Angaben im Fließtext. Diese Stellen sieht der Kalkulator zuerst.

Wir sind 18 Leute. Lohnt sich das für uns?

Unter etwa 50 Mitarbeitern rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Für kleinere Betriebe lohnt der Weg über eine Einkaufsgemeinschaft, eine Innung oder einen Verbund, der denselben Ablauf für mehrere Betriebe betreibt, etwa das Einlesen der Preislisten. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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