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Zielgruppe

Stand

Im Produktmanagement filtert der Shop falsch, weil dieselbe Farbe in der Attributtabelle fünfmal anders geschrieben ist.

Ein Hersteller von Sensorik und Verbindungstechnik mit 800 Mitarbeitern und sechs Produktmanagern, jeder für ein Segment: Jira und Confluence für die Entwicklung, SAP für Materialstamm und Preise, Akeneo als PIM für 14.000 Artikel in vier Sprachen, dazu Excel-Listen aus Lieferantendatenblättern. Die Attributtabelle für den Shop hat 12.000 Zeilen, und die Farbe Lichtgrau steht darin als lichtgrau, Licht-Grau, RAL 7035, 7035 und hellgrau; der Shopfilter zeigt deshalb fünf Farben, der Kunde findet keine. Das Feedback aus 400 Tickets, 60 Vertriebsnotizen und den Messegesprächen liegt in drei Werkzeugen und in Köpfen, und die Roadmap entsteht aus dem, was zuletzt laut war. Die Release-Notes für den Vertrieb schreibt jeder Produktmanager am Freitagnachmittag aus zwanzig Tickets zusammen. KI im Produktmanagement beginnt deshalb bei den Daten und Texten um das Produkt herum: lesen, vereinheitlichen, bündeln, formulieren, und der Produktmanager entscheidet, was auf die Roadmap kommt.

Anfrage

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Produktmanagern lohnen

Die Arbeit eines Produktmanagers ist das Urteil, was gebaut wird und was nicht. Das Material dafür liegt verteilt in Tickets, Tabellen und Datenblättern und wird heute von Hand zusammengetragen. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Kundenfeedback bündeln und für die Roadmap gewichten

    Jira Service Management, Salesforce, Confluence, productboard

    Im Quartal entstehen 400 Support-Tickets, 60 Besuchsberichte des Vertriebs, 30 Messegespräche als Notiz und ein Dutzend Bewertungen auf Handelsplattformen, und darin steckt zwanzigmal derselbe Wunsch in zwanzig Formulierungen. Der Ablauf liest alle Quellen, ordnet jede Rückmeldung Produkt, Thema und Kundengruppe zu, fasst gleichartige Wünsche zu einem Punkt zusammen und zeigt je Thema, wie oft es genannt wurde, von welchen Kunden und mit welchem Umsatz dahinter. Markiert wird, was neu ist oder einer bestehenden Roadmap-Entscheidung widerspricht. Gewichten und entscheiden bleibt beim Produktmanager.

  • Produktstammdaten einpflegen und Attribute vereinheitlichen

    Akeneo, SAP, Lieferantendatenblätter, Excel

    14.000 Artikel mit je 30 bis 80 Attributen, aus Konstruktion, Lieferantendatenblättern und Altbeständen zusammengetragen: Farben in fünf Schreibweisen, Maße mal in Millimeter, mal in Zoll, Schutzarten mit und ohne Leerzeichen. Der Ablauf liest Datenblätter und Stammsätze, ordnet jeden Wert dem Attributkatalog und seiner Werteliste zu, rechnet Einheiten um und legt den Datensatz im PIM an. Markiert wird, was nicht in den Katalog passt oder zwischen Quellen widerspricht, etwa zwei Gewichte für denselben Artikel. Je Kanal meldet er, welche Pflichtattribute fehlen. Freigegeben wird je Stapel, jede Änderung ist rückholbar.

  • Wettbewerbsprodukte aus Katalogen vergleichen

    Wettbewerberkataloge, Datenblätter als PDF, Excel, Confluence

    Zu jedem Produktsegment gibt es fünf bis acht Wettbewerber mit Katalogen, Datenblättern und Preislisten, die sich zweimal im Jahr ändern, und die Vergleichstabelle im Confluence ist von vor drei Jahren. Der Ablauf liest die Dokumente, zieht die technischen Daten in Ihre Vergleichsstruktur, rechnet Einheiten um und markiert, wo sich ein Wert gegenüber der letzten Fassung geändert hat oder wo ein Wettbewerber ein Merkmal neu nennt. Jeder Wert trägt Quelle und Datum. Der Produktmanager prüft die markierten Zeilen und entscheidet, was in die Argumentation für den Vertrieb geht.

  • Anforderungen aus Lastenheften in Spezifikationen übersetzen

    Jira, Confluence, Lastenhefte als PDF, SAP PLM

    Ein Kundenlastenheft hat 80 Seiten und 300 Einzelanforderungen, von denen ein Drittel das Produkt bereits erfüllt, ein Drittel mit einer Variante machbar ist und der Rest Entwicklung bedeutet. Der Ablauf liest das Lastenheft, zerlegt es in einzelne Anforderungen, gleicht jede gegen Spezifikationen und Produktdaten ab und sortiert in drei Stapel mit Begründung und Fundstelle. Für den dritten Stapel entwirft er Tickets in Ihrer Struktur, mit Akzeptanzkriterien aus dem Text des Kunden. Markiert wird, was widersprüchlich oder unklar formuliert ist. Der Produktmanager entscheidet, was ins Backlog geht.

  • Release-Notes und Änderungsmitteilungen formulieren

    Jira, Confluence, SAP, Übersetzungsspeicher

    Alle vier Wochen gehen 20 bis 40 Entwicklungstickets in ein Release, und daraus brauchen Vertrieb, Service und Kunden drei verschiedene Texte: was sich ändert, was es für den Kunden bedeutet, was er tun muss. Der Ablauf liest die Tickets, sortiert nach Sichtbarkeit für den Kunden, entwirft die drei Fassungen nach Ihrem Leitfaden und übersetzt nach Glossar in die vier Sprachen. Markiert wird, wo ein Ticket eine Produktänderung mit Mitteilungspflicht an Kunden enthält, etwa ein geändertes Maß oder eine entfallene Funktion. Freigegeben wird je Fassung durch den Produktmanager, bei Pflichtmitteilungen zusätzlich durch Qualität.

Systeme

Typische Systeme bei Produktmanagern

Entwicklung, ERP, PIM und Shop halten je einen Teil der Produktwahrheit. Der Produktmanager ist heute die Stelle, an der sie von Hand zusammengeführt wird.

Systemvernetzung im Detail

  • Entwicklung und RoadmapJira, Confluence, Aha!, productboard, Azure DevOps
  • Produktdaten und PIMAkeneo, Pimcore, Contentserv, SAP, Microsoft Dynamics 365
  • ProduktlebenszyklusSAP PLM, Siemens Teamcenter, PTC Windchill, Autodesk Vault
  • KundenwissenSalesforce, HubSpot, Jira Service Management, Zendesk
  • Shop und KatalogeShopware, SAP Commerce, Magento, Katalogsoftware mit PIM-Anbindung
  • ZusammenarbeitMicrosoft 365, Excel, SharePoint, Miro

Einwände

Was bei Produktmanagern besonders zählt

Die Einwände, die Produktmanager und Entwicklungsleiter zuerst nennen, und unsere Antwort darauf.

  • Eine falsche Angabe im Datenblatt ist ein Haftungsfall. Deshalb erfindet der Ablauf keinen Wert. Jedes Attribut trägt Quelle, Datum und Umrechnungsweg, und was in zwei Quellen widerspricht, wird markiert statt gemittelt. Vor der Veröffentlichung läuft ein Prüfschritt gegen Wertelisten und Plausibilitätsgrenzen, und freigegeben wird je Stapel durch den Produktmanager. Das ist nachvollziehbarer als ein Wert, der vor sechs Jahren aus einem Datenblatt abgetippt wurde.
  • Entwicklungsdaten dürfen nicht in offene Dienste wandern. Lastenhefte, Spezifikationen und Roadmap sind Geschäftsgeheimnisse und werden so behandelt. Sie entscheiden je Ablauf, wo das Modell läuft; für Entwicklungsdaten empfehlen wir die Betriebsart im Haus oder EU-Server unter Auftragsverarbeitungsvertrag. Keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell, und der Datenfluss je Ablauf ist dokumentiert.
  • Konformitätsangaben müssen stimmen, auch wenn Texte maschinell entstehen. Angaben zu CE-Kennzeichnung, Normen und Schutzarten übernimmt der Ablauf nur aus freigegebenen Quellen, der Konformitätserklärung oder dem Prüfbericht, nie aus einem Lieferantenprospekt. Textstellen mit solchen Angaben sind markiert und brauchen die Freigabe durch Qualität oder Produktsicherheit, bevor sie ins PIM oder in eine Mitteilung gehen.
  • Unser PIM-Projekt läuft seit zwei Jahren, da passt nichts dazwischen. Dann beginnt der Umbau bei dem, woran PIM-Projekte hängen: den Daten, die hineinsollen. Der Ablauf bereitet Altbestand und Datenblätter so auf, dass der Import sauber durchläuft, und meldet je Kanal, was fehlt. Er ersetzt das PIM nicht, er füllt es, und zwar in dem Tempo, das Ihr Projekt vorgibt.
  • Feedback zu bündeln klingt nach Statistik statt Produktgefühl. Der Ablauf nimmt dem Produktmanager nicht das Urteil ab, er nimmt ihm das Suchen ab. Was er liefert, ist die vollständige Liste der Rückmeldungen je Thema mit Quelle und Kunde, so dass die Entscheidung auf 400 Tickets beruht statt auf den letzten fünf Gesprächen. Gewichtet wird nach Ihren Kriterien, die Sie jederzeit ändern.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Produktdaten in Menge sind unser Hauptfach. Für einen unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern pflegt ein Ablauf Millionen Teile von 2.226 Herstellern in Salesforce: Herstellertexte mit Faktenanker recherchiert, elf Qualitätsprüfungen vor jedem Einspielen, bitgleiches Rollback, Rollout zehn Hersteller je Woche mit Wochenbericht und Stoppschalter. Daraus entstanden 3,3 Millionen Seiten, und die Abfragen gegen Salesforce sanken um 71 Prozent, weil der Ablauf um das Systemlimit herum gebaut wurde. Eine Attributtabelle mit 12.000 Zeilen und 14.000 Artikel in vier Sprachen sind derselbe Werkzeugkasten in kleinerem Maßstab.

Schiefgegangen ist dort zweierlei: Die ersten Texte nannten veraltete Konzernzugehörigkeiten von Herstellern, seither gilt die Regel, dass jede Angabe nur mit Datum und Quelle erscheint. Und eine Prüfung auf Umlaute fehlte in der ersten Woche, weshalb der Prüfkatalog jetzt wächst, sobald ein Fehler einmal gesehen wurde. Für Ihr Produktmanagement heißt das: Wettbewerbsdaten tragen Datum und Katalogfassung, und die Prüfliste für Attribute wird mit Ihren Fehlern der ersten Wochen gefüttert, nicht mit unseren Annahmen.

Fallstudie: Produktdaten in Millionenmenge

Preise

Preise für Produktmanager

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Kundenfeedback bündeln und für die Roadmap gewichten" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Produktmanagern

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Lastenhefte, Roadmap und Kundentickets durch ein Modell laufen?

Lastenhefte und Roadmap sind Geschäftsgeheimnisse, Tickets enthalten Kundennamen. Sie entscheiden je Ablauf, wo das Modell läuft: im Haus, auf EU-Servern oder als Cloud-Modell unter Auftragsverarbeitungsvertrag, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Für Entwicklungsdaten empfehlen wir im Haus oder EU-Server; für die Verarbeitung öffentlicher Wettbewerberkataloge spielt die Betriebsart kaum eine Rolle. Die drei Wege stehen unter Datensouveränität.

Ersetzt das Akeneo, Pimcore oder productboard?

Nein, es füllt sie. Ein PIM hält Attribute, kennt aber den Inhalt eines Lieferantendatenblatts nicht; productboard ordnet Feedback, das jemand eingetragen hat. Unsere Abläufe liefern das, was in diese Werkzeuge hineinsoll, geprüft und mit Quelle, und übergeben über deren Import oder Schnittstelle. Wo ein Werkzeug den Schritt selbst kann, sagen wir das in der Analyse. Mehr dazu unter Produkttexte mit KI in Menge.

Wir haben zwei Produktmanager und 900 Artikel. Lohnt sich das?

Für 900 Artikel rechnet sich ein eigener Stammdatenablauf selten, das sagen wir offen; eine saubere Excel-Vorlage mit Wertelisten tut es dann auch. Anders sieht es aus, wenn die 900 Artikel in sechs Sprachen und vier Kanälen gepflegt werden oder viel Kundenfeedback anfällt. Ab etwa 5.000 Artikeln oder vier Produktmanagern lohnt der Blick fast immer. Der Potenzial-Check gibt eine erste Einschätzung.

Wie viel Zeit kostet der Umbau die Produktmanager selbst?

Die Analyse braucht drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen: zwei Produktmanager, jemand aus der Stammdatenpflege, bei Bedarf der Shop-Verantwortliche. Im Umbau braucht es eine Person, die den Attributkatalog und die Regeln bestätigt. Die ersten zwei Wochen prüfen die Produktmanager jeden Stapel vollständig, danach nur die markierten Zeilen. Die Zeit für den Freitagnachmittag mit den Release-Notes fällt als Erstes weg.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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