Zweite Schicht EN, English version Gespräch buchen

Zielgruppe

Stand

Im Hotel dauert ein Hochzeitsangebot drei Tage, weil es aus fünf Vorlagen zusammengebaut wird.

Eine Hotelgruppe mit sieben Häusern und 420 Mitarbeitern: Oracle Opera in den Stadthotels, Mews in den beiden neueren Häusern, SiteMinder als Channel Manager, Booking.com und Expedia als größte Portale, TrustYou für die Bewertungen, Gastronovi in den Restaurants. In der Bankettabteilung liegt eine Hochzeitsanfrage für 120 Gäste: Die Mitarbeiterin prüft Saal und Zimmerkontingent in Opera, sucht Menüs in einer Excel-Datei, Technikpreise in einer zweiten, baut das Angebot aus fünf Word-Vorlagen und schickt es nach drei Tagen, wenn das Paar schon zwei andere Angebote hat. An der Rezeption tippt eine Kollegin Zimmerwünsche aus 60 Vorab-Mails in die Reservierungen, und die Direktion beantwortet abends Bewertungen. KI für Hotels fängt deshalb nicht beim Gast im Haus an, sondern bei Angebot, Postfach und Abgleich davor.

Anfrage

Welcher Ablauf kostet Sie bei Hotels, Hotelgruppen und Ferienanlagen am meisten Zeit?

Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.

Lieber gleich einen festen Termin? Gespräch von 30 Minuten direkt buchen

Erst einmal selbst prüfen? Potenzial-Check in zehn Minuten

Direkt
+49 89 856 371 02
projekt@wdm.de

Danke, Ihre Anfrage ist angekommen. Sie bekommen in wenigen Minuten eine Bestätigung per E-Mail. Wir melden uns am nächsten Werktag.

Alle Felder ohne den Zusatz (optional) sind Pflichtfelder.

Antwort am nächsten Werktag

Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Hotels, Hotelgruppen und Ferienanlagen lohnen

Gastgeber sein lässt sich nicht automatisieren, Angebote bauen, Wünsche abtippen und Buchungen abgleichen schon. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Tagungs- und Feieranfragen lesen und Angebote vorbereiten

    Webformular, Exchange, Oracle Opera, Mews, Word-Vorlagen

    Ein Haus mit Bankettbetrieb erhält wöchentlich 30 Anfragen für Tagungen, Hochzeiten und Firmenfeiern, mit Datum, Personenzahl, Raumwunsch und Verpflegung. Der Ablauf liest die Anfrage, prüft Raum- und Zimmerverfügbarkeit im Hotelsystem, ordnet Tagungspauschale, Menüs und Technik aus Ihrer Preisliste zu und baut das Angebot in Ihrer Vorlage, mit Endpreis inklusive aller Nebenkosten und den Stornobedingungen des Hauses. Fehlende Angaben werden nachgefragt, Sonderwünsche markiert. Die Bankettleitung prüft, passt an und versendet am selben Tag. Eine Option wird erst nach ihrer Freigabe gesetzt.

  • Gästewünsche vor Anreise erkennen und in die Reservierung übertragen

    Exchange, Booking.com Extranet, Expedia Partner Central, Oracle Opera, protel

    Vor der Anreise schreiben Gäste über Mail, Portalnachrichten und Formulare: späte Ankunft, Zimmer im oberen Stock, Allergie, Parkplatz, Kinderbett, Rechnung an die Firma. In einem Haus mit 200 Zimmern sind das 60 Nachrichten am Tag. Der Ablauf liest jede Nachricht, findet die Reservierung über Name, Datum und Buchungsnummer, überträgt den Wunsch in die vorgesehenen Felder und Traces des Hotelsystems und bereitet eine kurze Bestätigung vor. Wünsche, die Kosten oder Verfügbarkeit berühren, legt er der Rezeption vor. Übernommen wird, was die Rezeption freigibt.

  • Gästebewertungen auswerten und im Ton des Hauses beantworten

    TrustYou, Google-Bewertungen, Booking.com Extranet, HolidayCheck, Tripadvisor

    Sieben Häuser erhalten im Monat über tausend Bewertungen auf Portalen und bei Google. Der Ablauf liest jede Bewertung, ordnet sie Haus, Abteilung und Thema zu, erkennt wiederkehrende Punkte wie Frühstückszeiten oder Lärm von der Straße und erstellt der Direktion einen Wochenbericht mit Beispielzitaten. Zu jeder Bewertung schreibt er einen Antwortentwurf im Ton des Hauses, der auf den konkreten Punkt eingeht und nichts verspricht, was Ihre Regeln nicht decken. Antworten gehen erst nach Freigabe der Direktion online, und auf Bewertungen mit Beschwerde antwortet immer ein Mensch.

  • Reservierungen aus Portalen und Reisebüros gegen das Hotelsystem abgleichen

    SiteMinder, Oracle Opera, Mews, HRS, Reisebüro-Mails

    Buchungen kommen über Channel Manager, direkt aus Portalen, als Reisebüro-Mail und per Telefon. Zwischen Portal und Hotelsystem entstehen jeden Tag Abweichungen: doppelte Reservierung nach Änderung, falsche Rate, fehlende Kreditkartengarantie, Gruppenkontingent nicht abgezogen. Der Ablauf liest Buchungsbestätigungen und Portaldaten, vergleicht sie mit dem Hotelsystem und listet jede Abweichung mit beiden Belegen auf, sortiert nach Anreisedatum. Vorschläge zur Korrektur liegen daneben. Die Reservierungsleitung entscheidet je Fall; geändert wird nichts ohne ihre Freigabe, und jede Änderung ist protokolliert.

  • Veranstaltungsabläufe aus Angebot und Mailverkehr zusammenstellen

    Oracle Opera Sales and Catering, Exchange, Word-Vorlagen, Gastronovi, Technikplan

    Zwischen Angebot und Veranstaltung ändert sich alles noch dreimal: Personenzahl, Menü, Technik, Ablaufzeiten, Allergien, Rechnungsadresse, verteilt über zwanzig Mails und drei Telefonate. Der Ablauf liest Angebot, Mailverkehr und Gesprächsnotizen, führt die letzte gültige Fassung jedes Punktes zusammen und erstellt das Function Sheet für Küche, Service, Technik und Rezeption in Ihrer Vorlage, mit Hinweis auf jede Angabe, die sich nach dem Angebot geändert hat. Widersprüche zwischen Mails markiert er. Die Bankettleitung prüft, klärt die offenen Punkte mit dem Kunden und gibt das Sheet frei.

Systeme

Typische Systeme bei Hotels, Hotelgruppen und Ferienanlagen

Das Hotelsystem ist die Mitte, Portale und Channel Manager liegen davor, Bankett, Gastronomie und Bewertungen daneben. Dazwischen schreiben Rezeption und Bankett Mails und Excel.

Systemvernetzung im Detail

  • HotelsystemeOracle Opera, protel, Mews, apaleo, Oracle Opera Sales and Catering
  • Vertrieb und PortaleSiteMinder, D-EDGE, HRS, Booking.com Extranet, Expedia Partner Central
  • BewertungenTrustYou, Google-Bewertungen, HolidayCheck, Tripadvisor
  • Gastronomie und BankettGastronovi, Kassensysteme mit Schnittstelle, Bankettsoftware mit Schnittstelle
  • Betrieb und Kommunikationhotelkit, Microsoft 365, Exchange, Teams
  • KaufmännischDATEV, SAP, Excel, Dienstplanwerkzeuge mit Schnittstelle

Einwände

Was bei Hotels, Hotelgruppen und Ferienanlagen besonders zählt

Die Einwände, die in Hotels zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Gästedaten, Meldepflicht und Portalverträge. Gästedaten bleiben im Hotelsystem und laufen in der Betriebsart, die Sie wählen, meist im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag. Meldeschein nach § 29 BMG und Beherbergungsstatistik berührt der Ablauf nicht, er füllt nur Felder, die Sie heute von Hand füllen. Portalvereinbarungen zur Nutzung von Gästedaten werden zu Regeln je Kanal.
  • Endpreise und Pauschalreiserecht bei Paketen. Jedes Angebot, das der Ablauf vorbereitet, weist den Endpreis mit allen Nebenkosten aus, wie es die Preisangabenverordnung verlangt, und die Preisregeln kommen aus Ihrer Liste. Bündelt ein Angebot Übernachtung mit weiteren Leistungen, markiert der Ablauf es, damit Ihre Rechtsberatung die Einordnung nach §§ 651a ff. BGB prüft, bevor es rausgeht.
  • Antworten auf Bewertungen sind öffentlich. Deshalb geht keine Antwort ohne Freigabe online, Beschwerden beantwortet immer ein Mensch, und der Ablauf schreibt und bewertet keine Bewertungen selbst, weil das UWG und die Portalregeln das verbieten. Er bereitet Entwürfe vor und hält sich an die Zusagen, die Sie in den Regeln freigegeben haben.
  • Dienstpläne, Arbeitszeitgesetz und Betriebsrat. Die Abläufe hier planen keine Schichten und erfassen keine Leistung einzelner Mitarbeiter; die Dienstplanung bleibt außerhalb. Wir legen Datenflüsse, Felder und Protokolle offen, damit die Beteiligung nach § 87 BetrVG auf Fakten beruht, und begleiten das Gespräch mit dem Betriebsrat, wenn Sie das möchten.
  • Sieben Häuser, zwei Hotelsysteme. Das ist der Normalfall in Gruppen, und der Ablauf arbeitet über die Schnittstellen beider Systeme, mit Regeln je Haus für Preise, Ton und Freigaben. Ein Wechsel des Hotelsystems ist dafür nicht nötig; was ein System nicht annimmt, läuft als Vorbereitung daneben und wird dort eingespielt, wo es erwartet wird.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Postfach, Zuordnung und Übergabe kennen wir aus dem eigenen Haus. Dieser Fall sind wir selbst: Bei uns werden Mails gelesen, dem richtigen Vorgang zugeordnet und mit einem Antwortentwurf vorgelegt, Anrufe werden in Vorgänge überführt, Arbeitssitzungen automatisch als Aufgaben erfasst und für die Abrechnung vorbereitet, und nächtliche Prüfungen von Kundensystemen melden nur Abweichungen. Gästewünsche aus 60 Mails in die Reservierung zu bringen oder Function Sheets aus zwanzig Mails zusammenzuführen, ist dieselbe Mechanik: lesen, zuordnen, die letzte gültige Fassung vorlegen.

Was bei uns schiefging: Die automatische Benennung von Aufgaben war anfangs zu technisch für die Rechnung und bekam die Regel, dass Titel in Kundensprache stehen; eine nächtliche Prüfung meldete jede Nacht denselben Fehler, bis wir auf Änderungen statt Zustände umstellten. Für ein Hotel heißt das: Die Abgleichliste zeigt nur neue Abweichungen, nicht jeden Morgen dieselben offenen Fälle, und das Function Sheet spricht die Sprache von Küche und Service, nicht die des Buchungssystems.

Fallstudie: unser eigener Betrieb

Preise

Preise für Hotels, Hotelgruppen und Ferienanlagen

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Tagungs- und Feieranfragen lesen und Angebote vorbereiten" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Hotels, Hotelgruppen und Ferienanlagen

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Gästedaten und Buchungen durch ein Modell laufen?

Ja, wenn Sie je Ablauf festlegen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Für Reservierungen, Gästewünsche und Rechnungsdaten bauen wir im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag; für öffentliche Bewertungen reicht meist ein Cloud-Modell. Keine Daten trainieren ein fremdes Modell, Kreditkartendaten verarbeitet der Ablauf nicht. Die Betriebsarten stehen unter Datensouveränität.

Ersetzt das Opera, Mews oder den Channel Manager?

Nein. Reservierung, Raten und Verfügbarkeit bleiben in Ihrem Hotelsystem und im Channel Manager; die Abläufe lesen daraus und schreiben zurück, wo die Schnittstelle es vorsieht. Was Opera oder Mews an eigenen Funktionen für Gästekommunikation oder Bankett mitbringen, prüfen wir in der Analyse; wo das reicht, sagen wir es.

Wie viel Zeit kostet das das Haus intern?

Die Analyse braucht drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen, meist Bankettleitung, Reservierungsleitung und jemand aus der Direktion. Der Umbau braucht einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben, keine Projektgruppe. Die Einführung läuft in einem Pilothaus parallel zum alten Weg: zwei Wochen wird jeder Entwurf gelesen, dann nur noch die markierten Fälle, danach kommen die weiteren Häuser dazu.

Lohnt sich das für ein Einzelhotel mit 35 Mitarbeitern?

Als Einzelhaus selten, das sagen wir offen; unter etwa 50 Mitarbeitern trägt die Menge an Anfragen den Festpreis nur, wenn ein großer Bankettbetrieb dazukommt. Für kleinere Häuser lohnt der Weg über die Kooperation, die Hotelgruppe oder den Franchisegeber, der denselben Ablauf für mehrere Häuser betreibt. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

Gespräch buchenVorgehen und Preise