Zielgruppe
Im Verkehrsbetrieb sucht die Disposition zu jeder Beschwerde von Hand die Fahrt und den Fahrer.
Ein Verkehrsbetrieb mit 400 Beschäftigten, 180 Bussen und 40 Linien: Dienst- und Umlaufplanung in der IVU.suite, Bordrechner von INIT, Fahrgastbeschwerden aus dem Portal des Verkehrsverbunds, aus Mail und Telefon, dazu Fahrtenschreiberdaten, die monatlich ausgelesen werden. Im Disponentenbüro öffnet eine Mitarbeiterin jede Beschwerde, liest Linie, Haltestelle und ungefähre Uhrzeit, sucht im Umlaufplan den Kurs, der dort gefahren sein muss, findet im Dienstplan den Fahrer, fragt ihn an und schreibt dem Fahrgast nach zwei Wochen eine Antwort, die der Verbund fristgerecht sehen will. Nebenan rechnet der Kollege ein Charterangebot für einen Vereinsausflug aus Kilometern, Stunden und Tarifsätzen in Excel. KI für Busunternehmen fängt deshalb im Disponentenbüro an: lesen, Fahrt und Fahrer zuordnen, den Vorgang vorbereiten und der Disposition vorlegen, was sie prüfen und freigeben soll.
Anfrage
Welcher Ablauf kostet Sie bei Busunternehmen und Verkehrsbetrieben am meisten Zeit?
Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.
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Abläufe
Fünf Abläufe, die sich bei Busunternehmen und Verkehrsbetrieben lohnen
Ein Verkehrsbetrieb wird an Pünktlichkeit und Fahrermangel gemessen. Was im Büro Zeit frisst, ist das Zusammensuchen von Fahrt, Fahrer, Fahrzeug und Regel. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.
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Fahrgastbeschwerden Fahrt und Fahrer zuordnen und beantworten
Verbund-Beschwerdeportal, IVU.suite, INIT Bordrechnerdaten, Microsoft 365
Ein Betrieb mit 40 Linien bekommt im Monat 600 Beschwerden und Anfragen: Bus zu früh weg, Fahrer unfreundlich, Rampe nicht ausgefahren, Fundsache gesucht. Der Ablauf liest jede Meldung, erkennt Linie, Haltestelle und Zeitfenster, findet aus Umlaufplan und Bordrechnerdaten die Fahrt mit Ist-Zeiten und den eingesetzten Fahrer, legt den Vorgang an und schreibt die Antwort an den Fahrgast als Entwurf mit den Fakten der Fahrt. Was eine Stellungnahme des Fahrers braucht, bekommt die Anfrage vorbereitet. Die Disposition prüft, ergänzt und gibt frei, bevor etwas den Betrieb verlässt.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Charter- und Reiseanfragen in Angebote überführen
Sammelpostfach, Fahrzeugdisposition, Tarifwerk, Microsoft 365
Ein Reiseverkehr mit 30 Reisebussen beantwortet in der Saison 50 Anfragen am Tag: Vereinsausflug mit zwei Bussen, Klassenfahrt nach Berlin, Shuttle für eine Hochzeit. Der Ablauf liest die Anfrage, erkennt Termin, Strecke, Personenzahl und Wünsche, prüft Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Fahrern im Dispositionsplan, berechnet Kilometer, Einsatzstunden und die nötigen Fahrerwechsel nach den Lenkzeitregeln und stellt das Angebot aus Ihrem Tarifwerk zusammen. Anfragen mit Übernachtung, Auslandsfahrt oder Sonderwünschen markiert er. Der Disponent prüft Preis und Fahrzeug und gibt das Angebot frei.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Ausschreibungen von Aufgabenträgern strukturieren
Vergabeplattformen, Microsoft 365, Kalkulationsvorlagen, PTV Visum
Eine Linienbündel-Ausschreibung kommt mit 400 Seiten: Leistungsbeschreibung, Fahrplanvorgaben, Fahrzeuganforderungen, Qualitätskriterien mit Pönalen, Tariftreue, Vertragsentwurf. Der Ablauf liest alle Unterlagen, zieht jede Anforderung mit Fundstelle in eine Anforderungsliste nach Ihrer Gliederung, trennt Muss- von Kann-Kriterien, stellt Fahrplankilometer und Fahrzeugbedarf aus den Anlagen zusammen und markiert Widersprüche zwischen Dokumenten und Fristen, die eng werden. Die Kalkulation selbst bleibt beim Betriebsleiter; er beginnt mit einer vollständigen Liste statt mit dem Textmarker.
Texte und Inhalte in MengeLeistung -
Lenk- und Ruhezeiten gegen Dienstpläne prüfen
Fahrtenschreiber-Auswertung, IVU.suite, Webfleet, Personio
Bei 300 Fahrern entstehen im Monat tausende Schichten mit Fahrtenschreiberdaten, die jemand gegen Dienstplan und Ruhezeitregeln hält. Der Ablauf liest die ausgelesenen Daten, vergleicht sie mit den geplanten Diensten, berechnet Lenk-, Arbeits- und Ruhezeiten je Fahrer und Woche und listet Abweichungen mit Datum, Dienst und Regel auf: Ruhezeit um zwanzig Minuten unterschritten, Pause fehlt, Doppelschicht nach Krankheitsvertretung. Der Verkehrsmeister sieht die Liste statt der Rohdaten und klärt mit dem Fahrer. Ob eine Abweichung eine Belehrung oder eine Korrektur des Dienstplans auslöst, entscheidet er.
Werkzeuge, die zu Ihnen passenLeistung -
Fahrerbewerbungen erfassen und zur Einladung vorlegen
Personio, Bewerbungspostfach, Jobportale, Microsoft 365
Wer Busfahrer sucht, bekommt 80 Bewerbungen im Monat in jeder Form: PDF-Lebenslauf, Foto vom Führerschein, drei Zeilen über das Kontaktformular. Der Ablauf liest jede Bewerbung, erkennt Führerscheinklasse D oder DE, Fahrerqualifizierung, Fahrerkarte, Berufserfahrung und Verfügbarkeit, legt den Datensatz im Personalsystem an und sortiert nach Ihren Kriterien: einladen, Rückfrage nötig, nicht passend. Fehlende Angaben fragt er mit einem Entwurf nach. Die Personalreferentin sieht morgens eine sortierte Liste mit Begründung je Zeile und entscheidet, wer eingeladen wird.
Daten in Ordnung bringenLeistung
Systeme
Typische Systeme bei Busunternehmen und Verkehrsbetrieben
Planung, Bordrechner, Fahrtenschreiber und Personal laufen in getrennten Systemen, die der Verbund und der Aufgabenträger nicht sehen. Zwischen ihnen sitzt die Disposition.
- Planung und DispositionIVU.suite, INIT, Trapeze, Dispositionslösungen für Reiseverkehr
- Fahrzeug und FahrerINIT Bordrechner, Webfleet, Fahrtenschreiber-Auswertung, Werkstattsysteme
- Verbund und AufgabenträgerVerbund-Beschwerdeportale, HAFAS, Vergabeplattformen, Flixbus Partnerportal
- VerkehrsplanungPTV Visum, Fahrplandaten, Haltestellenkataster
- Personal und FinanzenPersonio, DATEV, SAP, Zeiterfassung
- KommunikationMicrosoft 365, Sammelpostfächer, Telefonanlage, Website-Formulare
Einwände
Was bei Busunternehmen und Verkehrsbetrieben besonders zählt
Die Einwände, die in Verkehrsbetrieben zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.
- Die Pflichten des Unternehmers nach dem Personenbeförderungsgesetz bleiben bei uns. Ja, und nichts hier verschiebt sie. Der Ablauf bereitet vor und legt vor; Genehmigung, Betriebspflicht und Verantwortung für den Betrieb bleiben, wo sie sind. Was er beiträgt, ist Nachvollziehbarkeit: Zu jeder Beschwerdeantwort liegt die Fahrt mit Ist-Zeiten, zu jeder Lenkzeitabweichung der Dienst und die Regel.
- Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 sind bußgeldbewehrt. Deshalb ist die Prüfung ein Ablauf und keine Stichprobe. Der Ablauf hält jede Schicht gegen die Regeln, nicht nur die auffälligen, und listet Abweichungen, bevor eine Kontrolle sie findet. Welche Regel in welcher Fassung gilt, hinterlegen Sie; der Ablauf wendet sie an und dokumentiert, was er geprüft hat und was er zur Klärung vorgelegt hat.
- Dienstpläne und Fahrzeugdaten berühren den Betriebsrat. Die Auswertung von Fahrtenschreiber- und Telematikdaten ist ein Fall für die Mitbestimmung nach § 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG, und das gehört an den Anfang, nicht ans Ende. Wir legen offen, welche Daten der Ablauf liest, wofür und wie lange, und was er nicht tut: keine Leistungsbewertung, keine Rangliste. Einen Leitfaden dafür gibt es unter KI einführen mit dem Betriebsrat.
- Fahrgastrechte nach VO (EU) 181/2011 verlangen fristgerechte Antworten. Eine Beschwerde, die zwei Wochen auf die Fahrerzuordnung wartet, ist das Problem, nicht die Abhilfe. Der Ablauf liefert Fahrt, Fahrer und Faktenlage am Tag des Eingangs, die Antwort entsteht als Entwurf mit den Angaben, die der Verbund sehen will, und das Protokoll zeigt Eingang, Bearbeitung und Versand je Vorgang.
- Unsere IT läuft beim Verbund oder beim Systemhaus. Das ändert nichts am Vorgehen. Wir arbeiten über Schnittstellen, Exporte und die Portale, die Ihnen offenstehen, nicht an den Datenbanken des Verbunds vorbei. Was Sie brauchen, ist jemand, der Zugänge freigibt und Regeln entscheidet. Bau, Betrieb und Überwachung übernehmen wir, dokumentiert so, dass Ihr Systemhaus es übernehmen kann.
Nachweis
Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen
Die Zuordnung von Anfragen aus einem Sammelpostfach kennen wir aus der Menge. Für einen europäischen Technologie-Distributor mit rund 2.000 Mitarbeitern und zwölf Standorten ordnet ein Ablauf Anfragen aus einem Sammelpostfach automatisch nach Markt und Land in NetSuite zu; eine Wissensdatenbank aus der Dokumentation beantwortet Fragen in fünf Sprachen mit Quellenangabe und gibt an Menschen weiter, was sie nicht sicher weiß. Eine Meldung lesen, den zuständigen Vorgang finden und mit Fakten belegt antworten: das ist die Aufgabe, vor der die Disposition mit jeder Beschwerde steht.
Was dort schiefging: Die Routing-Regeln für Grenzfälle mussten zweimal nachgezogen werden, und die Wissensdatenbank antwortete anfangs zu ausführlich. Für einen Verkehrsbetrieb heißt das, die Zuordnung von Beschwerden zu Fahrt und Fahrer in den ersten Wochen an jedem unklaren Fall zu schärfen, und Antworten an Fahrgäste kurz zu halten: die Fakten der Fahrt, die Entschuldigung, der nächste Schritt.
Preise
Preise für Busunternehmen und Verkehrsbetriebe
Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Fahrgastbeschwerden Fahrt und Fahrer zuordnen und beantworten" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.
Rückfragen
Fragen von Busunternehmen und Verkehrsbetrieben
Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.
Dürfen Fahrerdaten und Fahrgastbeschwerden durch eine KI laufen?
Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Für Fahrtenschreiberdaten, Dienstpläne und Fahrgastpost bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Für Beschäftigtendaten kommt die Mitbestimmung dazu, deshalb steht der Betriebsrat in der Analyse von Anfang an mit am Tisch. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.
Ersetzt das die IVU.suite oder unser Planungssystem?
Nein. Planung, Umlauf und Dienstplan bleiben im Planungssystem, der Ablauf liest daraus über Schnittstellen und Exporte. Er übernimmt das, was zwischen Planung, Bordrechner, Postfach und Personalsystem heute von Hand läuft: zuordnen, vergleichen, auflisten, Entwürfe schreiben. Wo Ihr Planungssystem eine Auswertung selbst kann, sagen wir das in der Analyse und bauen sie nicht noch einmal.
Wir sind ein Familienbetrieb mit 25 Bussen und 40 Beschäftigten. Lohnt sich das?
Unter etwa 50 Beschäftigten rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Zwei Ausnahmen: Ein Reiseverkehr mit täglich 50 Anfragen hat eine Menge, die den Angebotsablauf auch bei kleinem Büro trägt, und mehrere Subunternehmer eines Verbunds können denselben Beschwerdeablauf gemeinsam betreiben. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.
Wie viel Zeit kostet das den Betrieb intern?
Die Analyse braucht drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen: ein Disponent, der Verkehrsmeister, jemand aus der Personalabteilung. Der Umbau braucht einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben. Die Einführung läuft im Parallelbetrieb: Zwei bis vier Wochen prüft die Disposition jede Zuordnung, danach nur noch die markierten Fälle. Fahrer merken davon nichts, außer dass Rückfragen zu Beschwerden schneller und konkreter kommen.
Verweis
Weiterlesen zu KI für Busunternehmen
Übergabe
Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.
Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.